Lust auf Täuschung [13.06.2019]

MusicLoft

Abschlusspräsentation der Kompositionswerkstatt für Kinder und Jugendliche

Donnerstag, 13.06.2019| 18:00 Uhr | Ludwig Forum Aachen

Ausführende:Olaf Futyma: Flöten – Regina PastuszykAachen: Klarinetten

Ralf Kurley: Marimba – Burkart Zeller: Violoncello

Olga Belyaeva: Akkordeon
Werke von:Marlene Drees *2005  Finja Hermens *2005
Mayra Sühs *2006 Elisabeth Lettinga *2004

Clemens Leuthold *2007 Amelie Bahlert *2002
David Leuchter *2007 Jasmin Dahlmanns *2002
Carl M. Lettinga *2001

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LUFO.DAS BESTE.FEST [31.03.2019]

LUFO.DAS BESTE.FEST

LUFO.DAS BESTE.FEST

Sonntag, 31.03.2019| 16:00 Uhr | Ludwig Forum Aachen

Reminiszenz aus dem GZM  Festival in LuFo  -100 Jahre DADA

Trio Soli Sono, Catharina Marquet und Hansotto Schwacke

In Rahmen der feierlichen Verleihung der Auszeichnungen Museum des Jahres 2018 und Ausstellung des Jahres 2018 an das Ludwig Forum für Internationale Kunst in Aachen, präsentieren Aachener Künstler eine bunte Mischung von Aktivitäten, die in Bezug auf gemeinsame Projekte mit dem Ludwig Forum stehen.
Darunter das Flöten Trio Soli Sono und Sopranistin Catharina Marquet mit den Acts aus dem Festival der Gesellschaft für Zeitgenössische Musik Aachen – 100 JAHRE DADA.

 

Verfemte Komponisten – verbotene Musik [28.10.2018]

Neues Musik Ensemble Aachen

Musik und Schicksale jüdischer Komponisten unter dem Nazi-Terror

Sonntag, 28.10.2018 | 19 Uhr| Ballsaal im Alten Kurhaus Aachen

Neues Musik Ensemble Aachen und Eva Weißenbröck

Aus der Sicht eines Kindes beschreibt Mona Golabek in ihrer Autobiographie „Die Pianistin von Wien“ die Ereignisse der Pogromnacht. Noch bevor die offene Gewalt gegen die jüdische Bevölkerung nach der Kristallnacht legitimiert wurde, wurden jüdische Bürger verschiedenen Schikanen ausgesetzt. Der jungen Pianistin wurde der Klavierunterricht verwehrt, obwohl sie zu den begabtesten Schüler ihrer Lehrer gehörte. Aber es traf auch etablierte musikalische Persönlichkeiten, denen leitende Funktionen entzogen,  weitere Tätigkeit verwehrt und ihre Werke als Entartete Kunst bezeichnet und verboten wurden.

Komponisten wie S. Adler und U. Mamlok mussten ihre Heimat verlassen. Andere wie Viktor Ullmann und Gideon Klein wurden zunächst nach Theresienstadt deportiert und dann mit sogenannten Osttransporten in die Konzentrationslager gebracht und dort ermordet. Zikmund Schul starb in Theresienstadt in Folge einer Tuberkulose. Jozef Koffler wurde nach Auflösung des Ghettos in Wieliczka erschossen. R. Wertheim musste sich lange Zeit auf Grund ihrer jüdischer Herkunft verstecken. Sie hat den Krieg schwer traumatisiert überlebt und starb vier Jahre nach Kriegsende.

All diese Komponisten/innen schrieben Musik mit Blick in die Zukunft auf höchstem Niveau. Einige von Ihnen konnten nur ein großes musikalischen Versprechen hinterlassen und wurden in ihrer fruchtbaren Schaffensphase zum Schweigen gebracht, andere überlebten und  entwickelten eine eigene moderne Tonsprache.

In diesem besonderen Konzert stellt das Neue Musik Ensemble Aachen die Kompositionen vor, die nie entstehen sollten oder zum Vergessen verurteilt wurden. Begleitet werden die Werke von Texten von und über die Komponisten/innen.

Musik von:

Zikmund Schul (1916-1944) 2 Chassidische Tänze für Viola und Cello op.15 (1941/42)
Józef Koffler (1896-1944) Kantate , Die Liebe für Singstimme, Klarinette, Viola und Cello op.14 (1931)
Viktor Ullmann (1898-1944) Brezulinka – Drei jüdische Lieder für Stimme und Klavier (1944)
Gideon Klein (1919- 1945) Streichtrio (1944)
Rosy Wertheim (1888- 1949) Trois Chansons für Flöte, Harfe, Stimme (1939)
Marius Flothius ( 1914 -2001) Quintette, pour flûte, violon, alto, violoncelle et harpe, opus 97 , (1994/95)
Ursula Mamlok (1923-2016) When summer sang für Flöte (Picc.),Klarinette, Violine, Cello und Klavier (1980)
Samuel Adler 1928*Triolet für Flöte , Viola und Harfe (1989)

Texte:

U.a. aus dem autobiographischen Roman von Mona Golabek „Pianistin von Wien“, aus den 26 Kritiken über musikalische Veranstaltungen in Theresienstadt von Viktor Ullmann, aus Berichten des in Theresienstadt inhaftierten Geigers Thomas Mandl, aus dem Interview mit Samuel Adler.

Ausführende:
Catharina Marquet – Sopran
Olaf Futyma – Flöten
Regina Pastuszyk – Klarinetten
Martin Schminke – Violine
Tom Morrison – Viola
Cornelia Briese – Cello
Manou Liebert – Harfe
Theo Pauss – Klavier

Eva Weißenböck – Wort

Unerhörte Musik: Irene Kurka, Helene Schütz und Olaf Futyma [23.10.2018]

Olaf mit Flöte

Unerhörte Musik: Irene Kurka, Helene Schütz und Olaf Futyma

Dienstag, 23.10.2018 | 20:30 Uhr | BKA-Theater, Mehringdam 34, Berlin

Zeitgenössisches Konzert

Mit ihrer einzigartigen Struktur ist sie nicht nur fester Bestandteil des Berliner Musiklebens, sondern genießt als erste Adresse für das aktuelle Musikschaffen einen hervorragenden Ruf über die Grenzen der Stadt und Deutschlands hinaus.

Frammenti per solo-duo-tre

Irene Kurka Sopran
Helene Schütz Harfe
Olaf Futyma Flöten

Werke von

Gabriel Iranyi, Jörg-Peter Mittmann, Susanne Stelzenbach, Makiko Nishikaze, Kaija Saariaho, Walter Zimmermann, Johannes Marks UA und Martin Daske UA

Die drei Interpreten sind Mitglieder im Ensemble Stationen, einem in Nordrhein-Westfalen beheimateten Ensemble für Neue Musik. In ihrem Programm zeigen sie die vielfältigen Farben und Facetten unterschiedlicher Instrumentenkombinationen und Klangsprachen.